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Tipp 1: Der Bleistifttrick
Um ein reibungsloses Stimmen zu ermöglichen, solltest du von Zeit zu Zeit etwas Bleistift in die Sattelkerben auftragen. Durch das Graphit läuft die Saite besser durch die Kerbe. Das macht besonders Sinn auf günstigen Bässen mit Plastiksätteln. Diese haben materialbedingt eine sehr hohe Reibung, so dass die Saite oft in der Sattelkerbe festklemmt. Mit dem Bleistifttrick kannst du dieses Problem etwas minimieren.
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Tipp 2: Licht aus!
Schon mal in absoluter Dunkelheit Bass gespielt? Wie gut kennst du dein Instrument? Funktionieren Lagenwechsel? Beherrscht du dein Instrument genau so wie bei Tageslicht?
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Tipp 3: Blatt lesen
Achte beim Blattlesen darauf, den Notentext und den Basshals in einen Blickwinkel zu legen. Dann kannst du immer mal wieder die Lage deiner linken Hand kontrollieren, ohne im Notentext verloren zu gehen.
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Tipp 4: Neue Saiten aufziehen I
Wenn du neue Saiten aufziehst, achte immer darauf jeweils nur eine Saite nach der anderen auszuwechseln. Bei einem Viersaiter mit Standardbesaitung hast du einen Saitenzug von ca. 80 kg. Nimmst du alle Saiten auf einmal ab, fehlt dieser Saitenzug und verändert die Halskrümmung. Sind die neuen Saiten dann wieder drauf, dauert es einige Stunden oder Tage bis der Hals wieder in seiner ursprünglichen Form ist. Somit hast du auch dann erst wieder deine gewohnte Saitenlage.
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Tipp 5: Kabel Zugentlastung
Hier ein kleiner Trick um Kabel und Buchsen vor Beschädigungen zu schützen. Wenn du das Kabel zwischen Gurt und Korpus bzw. unter den Griff deines Verstärkers führst, vermeidest du durch ungewolltes Reißen am Kabel Schäden an deinem Equipment. Foto
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Tipp 6: Neue Saiten aufziehen II
Beim Aufdrehen der Saite auf die Achse der Stimmmechanik sollte jede Wicklung unter der Vorigen liegen. Wenn die Wicklungen quer übereinander liegen, lässt sich dein Bass schlecht stimmen. Ausserdem hast du so den optimalen Andruckpunkt auf dem Sattel.
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Tipp 7: Einstellen des Bassgurtes
Fühlt sich dein Bass im Stehen anders an als im Sitzen? Funktionieren beim Üben zu Hause Sachen, die du in der Bandprobe einfach nicht hinbekommst? Wahrscheinlich ist dann die Länge deines Bassgurtes nicht optimal eingestellt. Deine Hände haben im Stehen nicht mehr den gewohnten Winkel zum Instrument. Im Idealfall sollte dein Bass immer die gleiche Position am Körper einnehmen - egal ob du sitzt oder stehst.
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Tipp 8: Saiten reinigen
Sicherlich hast du schon davon gehört, dass man Basssaiten reinigen kann, damit sie wieder diesen frischen, knackigen Sound bekommen. Die einen kochen die Saiten in der Küche aus, die anderen blockieren die Ultraschallreiniger in den Brillenstudios. Hier ist mein Tipp: eine Tablette Gebissreiniger, Wasser in einen Behälter, Saiten rein, Tablette rein. 10 Minuten warten. Saiten abspülen, trocknen. Fertig!
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Tipp 9: Ausgeleierte Schraublöcher reparieren
Schrauben, auf denen immer eine Belastung einwirkt, können nach einer Zeit in den Bohrungen durchdrehen. Ist aber einfach zu reparieren: Schraube raus und einen oder mehrere Zahnstocher rein (Überstände auf der Kante abknicken). Dann die Schraube wieder reindrehen. Wenn du merkst, dass trotz Zahnstocher die Schraube immer noch keinen festen Halt hat, fügst du einfach noch einen weiteren Zahnstocher hinzu.
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Tipp 10: Keine langweiligen Basslinien
O.K. - deine Band ist echt nett. Aber als Bassfrau/mann fühlst du dich total unterfordert. Wirklich? Spiel doch mal einen ganzen Song mit Augen zu. Oder versuche mal eine Basslinie auf nur einer Saite zu spielen. Schon mal probiert, ein komplettes Stück nur mit dem kleinen Finger der linken Hand zu spielen?
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Tipp 11: Live ist Live
Keine CD oder DVD kann dir das Erlebnis eines wirklichen Live-Konzertes ersetzen. Besuche Konzerte und wenn du die Möglichkeit hast dem Bassisten der Band Löcher in den Bauch zu fragen, dann nutze sie!
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Tipp 12: Survival Kit
Hier ein paar Dinge, die du zu jedem Live-Gig oder Studio-Job mitnehmen solltest:
• Ersatzsaiten (spricht für sich)
• Taschenlampe (falls der Gitarrist wieder mal sein einziges Plektrum verliert)
• Batterien (für aktive Bässe, Stimmgeräte oder den Bodeneffekt des Gitarristen)
• diverse Schraubenzieher und Inbusschlüssel (zum wechseln von Batterien oder justieren der Saitenlage)
• Pflaster (um den Gitarristen am Singen zu hindern)
• Stift (zum Autogramme geben)
• Papier (um dem Gitarristen die Akkorde aufzuschreiben)
• Wäscheklammern (zum fixieren von Noten auf dem Notenständer oder für die Nase, falls der Gitarrist schon wieder seit drei Wochen nicht geduscht hat)
• Ersatzkabel (nein - nicht um den Gitarristen...)
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Tipp 13: Schraubeninspektion
Da dein Instrument ständig in Schwingung ist, kann es nicht schaden alle paar Monate mal die Schrauben deines Basses nachzuziehen. Die wichtigen Verbindungen sind am/an:
- Hals/Korpusübergang
- den Gurtpins
- der Brücke
- den Stimmmechaniken.
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Tipp 14: Instrumente tauschen
Wie fühlt es sich überhaupt für einen Drummer an mit einem Bassisten zu spielen? Wenn ihr in der Band ab und zu mal die Instrumente tauscht, werdet ihr euch viel besser in die Rolle eurer Mitmusiker hinein versetzen können.
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